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Internationales Biografie-Projekt zum 2. Weltkrieg


Wir – die Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden – suchen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Menschen der Zweiten und Dritten Generation, die Lust und Interesse haben, uns ihre Geschichte(n) zum Thema Zweiter Weltkrieg zu erzählen.

 

Wie erlebte ich das Kriegsende und die sowjetische Besatzung? Was ist die Geschichte meiner jüdischen Verwandten? Was erzählten meine Eltern über Kriegsgefangene im Deutschen Reich, den Luftkrieg, über Kriegsverbrechen und das Verschwinden ehemaliger jüdischer Nachbarinnen und Nachbarn? Gab es in meiner Familie Männer, die über ihre Zeit in Kriegsgefangenschaft berichteten? Welche Objekte und Fotografien halten den Krieg in der Familie in Erinnerung? Meine Eltern leisteten Widerstand: Was kann ich darüber erzählen?

 

Was wir suchen …
Für ein internationales Biografie-Projekt sammeln wir in Kooperation mit Post Bellum (Slowakei), Post Bellum (Tschechien), Documenta (Kroatien) und Tachles-TV (Slowakei) Geschichten, die sich allesamt mit der Zeit um des Zweiten Weltkriegs und dessen Einflüsse auf persönliche Biografien beschäftigen. Dabei hoffen wir insbesondere auf Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die den Krieg und seine Auswirkungen selbst noch miterlebt haben. Wir freuen uns auch, mit der Generation, die nach Ende des Zweiten Weltkrieges geboren wurde, über ihre Familiengeschichte ins Gespräch zu kommen.

 

Wie wir in Kontakt kommen …
Wenn Sie Interesse haben, uns Ihre Geschichte zu erzählen, melden Sie sich bitte möglichst bis zum 30. September 2022 bei:

Antje Friedrich
Mobil: 01522 - 4169 434 (werktags zwischen 14 und 17 Uhr)
E-Mail:  antje.friedrich@denk-mal-dresden.de

Post:  Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden, Bautzner Straße 112a, 01099 Dresden

Zwischen dem 01.09. und 17.09.2022 melden Sie sich bitte bei Christine Bücher (christine.buecher@denk-mal-dresden.de, mobil 0173 - 97 68 38 2). Wir wünschen uns einige Angaben zu Ihrer Person (Alter, Wohnort), Ihre Kontaktdaten (Telefon, Wohnort, gern auch E-Mail-Adresse), und stichwortartig Angaben dazu, was Sie für erzählenswert halten, vielleicht sogar dazu, ob Sie Fotos, Dokumente oder Gegenstände dazu aufbewahren.

 

Was mit den Geschichten passiert …
Nach einem Vorgespräch wollen wir mit Ihnen Interviews führen, die gefilmt werden sollen. Auf dieser Grundlage wird ein Dokumentarfilm erarbeitet, der u. a. an Schulen gezeigt wird. Außerdem archivieren wir die Interviews im Zeitzeugenarchiv der Gedenkstätte Bautzner Straße und nutzen sie für spätere Ausstellungen oder Publikationen.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen oder Menschen kennen, die zu einem Interview bereit wären, freuen wir uns sehr, wenn Sie Kontakt zu uns aufnehmen.

Die eigentlichen Interviews finden dann nach Möglichkeit alle in der letzten Oktoberwoche statt (24. – 30.10.2022).