Pädagogische Angebote für Schulklassen und andere interessierte Gruppen

Comic-Workshop »fremdvertraut«

Was ist fremd? Wo fühle ich mich wohl? Was ist Heimat? In welcher Gesellschaft möchte ich leben?
Der Workshop vermittelt Grundlagen des Comic-Zeichnens. Thematisch setzt er sich mit Aufbruch, Fremde und neuer Heimat auseinander. 
Der Workshop richtet sich an Menschen jeden Alters und auch an alle, die die deutsche Sprache erst erlernen. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Materialien werden kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Dauer: 4h

Teilnehmer: bis 15 Personen

Preis pro Teilnehmer: 3,00 €

Mindestpreis pro Gruppe: 40,00 €

 

Flyer Comic-Workshop »

Erkundungsprojekt "In Stasi-U-Haft"

Das selbständige Erkunden des Hafthauses in Kleingruppen wird gekoppelt an eine kleine Quellenarbeit und abschließende Reflexion.

Dieses Angebot steht auch in französischer Sprache zur Verfügung; in diesem Fall kann es die französische Begleitperson selbst durchführen. Das Material wird in Französisch zur Verfügung gestellt.

Achtung: Der im Formular ausgewiesene Preis bezieht sich auf Schülergruppen. Für andere Gruppen gelten folgende Preise:

Teilnehmerpreis Erwachsene: 6,00 EUR (Eintritt enthalten)
Mindestpreis/Gruppe Erwachsene: 60,00 EUR

Dauer: 90 Minuten

Teilnehmer: bis 30 Personen

Preis pro Teilnehmer: 1,50 €

Mindestpreis pro Gruppe: 40,00 €

 

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Lehrerfortbildung

Es werden die Möglichkeiten für Schulen und andere Bildungsträger erläutert, die Gedenkstätte Bautzner Straße als außerschulischen Lernort zu nutzen. Ein Rundgang führt in die Geschichte des historischen Ortes ein. Im Anschluss werden die Projektangebote detailliert vorgestellt. Es besteht die Möglichkeit, Schwerpunkte für einzelne Führungen und Projekttage abzusprechen und die Biografien von Zeitzeugen kennenzulernen, die auf Wunsch durch die Gedenkstätte führen.

Dieses Angebot wird für Lehrer, Multiplikatoren der historisch-politischen Bildung sowie für Mitarbeiter von Bildungseinrichtungen unentgeltlich zur Verfügung gestellt.

Dauer: ca. 90 Min.

Teilnehmer: 5-30 Personen

Das Angebot ist kostenlos

Planspiel »Vorsicht friedlich!«

Das Planspiel lässt die Teilnehmer in fünf Spielphasen darüber diskutieren, wie eine fiktive Diktatur aus der Krise geführt werden soll. Reichen die Reformen des Staates aus? Kommt es zum Putsch oder führen die Demonstrationen zum Sturz des alten Systems – kommt es zur Revolution? Aufgeteilt in sechs Gruppen und drei Pressevertreter lernen die Teilnehmer in ihren Rollen spielerisch und ergebnisoffen die Akteure, Positionen und Konfliktlinien der historischen „Friedlichen Revolution“ 1989/90 kennen. Bewusst wird ihnen dies jedoch erst am Ende des Spieles.

Dauer: 6 Stunden

Teilnehmer: 14-28 Personen

Preis pro Gruppe: 325,00 €

 

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Projekt »Gefängnis DDR« (Schüler)

Das Projekt umfasst eine Führung durch die Gedenkstätte (MfS-Hafthaus und Büroräume der hauptamtlichen MfS-Mitarbeiter), einen Dokumentarfilm zu den Motivationen der MfS-Mitarbeiter sowie eine umfangreiche Quellenarbeit zu den Untersuchungshäftlingen.

 

Dauer: 5 Stunden

Teilnehmer: bis 30 Personen

Preis pro Teilnehmer: 4,00 €

Mindestpreis pro Gruppe: 90,00 €

 

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Projekt »Vom Trabi zum Gefangenentransporter«

Das Projekt umfasst eine materialgestützte und kleingruppenartige Objektsuche im Museum »Welt der DDR«. Im Anschluss daran bekommen die Teilnehmenden eine Führung durch das Hafthaus der Gedenkstätte Bautzner Straße. Den Abschluss bildet eine fotointerpretative Reflexion der gemachten Projekterfahrungen zum Leben in der DDR.

Die Eintritte für beide Museen sind enthalten.

Dauer: 5 Stunden

Teilnehmer: bis 30 Personen

Preis pro Teilnehmer: 10,00 €

Mindestpreis pro Gruppe: 250,00 €

 

Lehrerhandreichung "Vom Trabi zum Gefangenentransporter" »

Projekt »Vom Trabi zum Gefangenentransporter« (Schüler)

Das Projekt umfasst eine materialgestützte und kleingruppenartige Objektsuche im Museum »Welt der DDR«. Im Anschluss daran bekommen die Teilnehmenden eine Führung durch das Hafthaus der Gedenkstätte Bautzner Straße. Den Abschluss bildet eine fotointerpretative Reflexion der gemachten Projekterfahrungen zum Leben in der DDR.

Die Eintritte für beide Museen sind enthalten.

Dauer: 5 Stunden

Teilnehmer: bis 30 Personen

Preis pro Teilnehmer: 8,00 €

Mindestpreis pro Gruppe: 200,00 €

 

Lehrerhandreichung "Vom Trabi zum Gefangenentransporter" »

Rollenspiel »Raststadt« (Schüler)

Der Zusammenbruch des Realsozialismus 1989/90 in der DDR war nicht unwesentlich von einer Ausreisebewegung mitverursacht worden. Mit diesem wiederum gingen enorme Bewegungen einher: DDR-Bürger wurden gewissermaßen zu Migranten ohne Migration, weil sich das Territorium „unter ihren Füßen“ spätestens mit dem Beitritt zum Geltungsbereich des bundesdeutschen Grundgesetzes veränderte; die fortgesetzte Abwanderung vor allem in die alten Bundesländer blieb hoch; Ausländer in der DDR verblieben in unklarem Status; neben Spätaussiedlern kamen politische Flüchtlinge auf dem Gebiet der neuen Bundesländer unter. Unter anderem vor diesem Hintergrund ist
es nicht unangemessen, von den 1990er Jahren als einem „Jahrzehnt der Überforderung“ (Ulrich Herbert) zu sprechen. Das interaktive Format erlaubt es am Beispiel einer fiktiven ostdeutschen Stadt ("Raststadt") um 1991 gleichermaßen jüngste zeitgeschichtliche als auch gegenwärtige Problem auf der Ebene individueller Lagen zu behandeln. Einer zunächst assoziativen Annäherung an das Themenfeld folgt der Einstieg in das Projektangebot mittels kurzer mediengestüzter Inputs: Zuerst wird das Thema am Lernort verankert und danach in die historische Situation des Rollenspielszenarios eingeführt. Im Zentrum des mehrschrittigen Projekttages (max. 4 Stunden) steht die Interaktion aller Teilnehmer in einem Rollenspiel. Hierbei sind 15 eigenständige Rollen auszufüllen, die jeweils mit mehr als einer
Person besetzbar sind. Jeweils in völlig unterschiedlichen biografischen Lagen treten diese Rollen auf dem Feld einer vereinfachten
Stadt in Interaktion. Gemeinsam ist den Rollen dabei, dass sie jeweils vor der Bewältigung irgendeiner Form von Mobilität und mehr oder minder tiefgreifender biografischer Veränderung stehen. Im Verlauf des Rollenspiels geht es für die Teilnehmer darum, die im Sinne des Spiels als eigene Lage angenommene Rolle entsprechend fortzuentwickeln, wobei sich verschiedene Wege kreuzen können. An diesem Punkt bestehen Interaktionsmöglichkeiten zwischen den Spielern. Handlungsentscheidungen und eine Momentaufnahme der Situation am Ende der Rollenspielphase bilden die Grundlage für die sich anschließende etwa einstündige Reflexionsphase.

Dauer: 4 h

Teilnehmer: bis 30 Personen

Preis pro Teilnehmer: 4,00 €

Mindestpreis pro Gruppe: 90,00 €

 

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Wir sind das Volk! Dresdner Revolutionsweg 1989

Im Herbst 1989 geschah etwas vollkommen Unerwartetes: Ein großer Teil des Volkes der DDR ging gegen die autoritäre Staatsmacht auf die Straße und zwang das Regime in die Knie. Dresden spielte bei diesem Umbruch eine besondere Rolle. Anfang Oktober 1989 wurden Züge mit DDR-Flüchtlingen aus der Prager Botschaft in die Bundesrepublik Deutschland über den Dresdner Hauptbahnhof geleitet. Tausende versammelten sich dort, um auf die Züge aufzuspringen oder gegen das DDR-Regime zu protestieren. Als der Bahnhof am Abend des 4. Oktober geräumt und abgeriegelt wurde, kam es zu Ausschreitungen. Gewaltsame Übergriffe auf beiden Seiten, Massenverhaftungen und Zerstörungen folgten. In diesen Tagen entschied sich in Dresden, ob die Revolution friedlich enden würde. Der Stadtrundgang erzählt an den zentralen Orten die Geschichte des besonderen Dresdner Weges im Herbst 1989.


Diese Veranstaltung wird von der Landeshauptstadt Dresden gefördert.

Dauer: ca. 135 Minuten

Teilnehmer: bis 20 Personen

Preis pro Teilnehmer: 7,00 €

Mindestpreis pro Gruppe: 80,00 €

Tag der offenen Tür

kostenfreie Führungen und Zeitzeugengespräche
Termin: 05. Dezember, Zeiten nach Absprache